Yoga am Fasaneriesee

Yoga am Fasaneriesee - München

Von der Gemeinschaft, mit der Gemeinschaft, für die Gemeinschaft und für die Münchner Tafel!

Am Samstag 06. Juli war es soweit: Angela Zacher von Münchner Tafel besuchte eine unserer Yogastunden am Fasaneriesee! Was steckt hinter dieser Besuch?

Die Interessengemeinschaft Fasanerie Aktiv e.V. durch Elfriede Götz-Ahmed, kam mit der Frage, ob es möglich wäre, während der Sommermonate Yoga am Fasaneriesee anzubieten, auf uns zu. Eine super Idee und wir waren natürlich sofort dabei. Also fingen wir am 18. Mai an, jeden Samstag von 10:00 bis 11:00 Yoga am Fasaneriesee anzubieten – draußen, unter der Sonne, in der Natur!

Aparigraha

Dann gab es natürlich das typische Thema: Geld. Wollten wir etwas dafür haben, und wenn ja, wie viel? Traditionell in Yoga ist das bekommen oder annehmen von Geld für das Unterrichten von Yoga ein Tabu. Warum? In Yoga gibt es so was wie die fünf Yamas und fünf Niyamas (wie verhalte ich mich mit mir selbst und meine Umgebung (Umwelt, Tiere, andere Menschen usw.). Eine davon ist Aparigraha, ‚non-attachment’ oder ‚Abwesenheit von Gier’. Aparigraha berührt nicht nur das Thema Geld, aber auch wie wir Yoga praktizieren oder gar ins Leben stehen. Zum Beispiel, wenn wir etwas neues ausprobieren, achten wir nur auf die Resultate – schaut es gut aus, mach ich es besser als jemand neben mir – oder achten wir darauf wie es uns fühlen lässt? Aparigraha lernt uns das es nicht so sehr darum geht was wir tun sondern wie wir es tun.

Auch Hunde sind zum Yoga am Fasaneriesee herzlich wilkommen

Darf man also an Yoga verdienen? Schon, sonst wie können wir Essen und unsere Rechnungen bezahlen? Häufig wird gesagt dass Yoga an sich kostenlos ist, aber die Elektrizität im Studio nicht. Da wir am See sind und ‚impact’ haben möchten, dachten wir, lassen wir einen guten Zweck finden. Lassen wir gleichzeitig etwas gutes tun – vor der, mit der, und für die Gemeinschaft.

Münchner Tafel e.V.

Dank einer unserer regulärer Yogis fanden wir die Münchner Tafel – ein Organisation der pro Woche mehr als 20.000 Bedürftige mit 120.000 Kg Lebensmitteln versorgt. Das Wort ‚Lebensmitteln’ sagt eigentlich schon alles: Mitteln damit wir leben können. Die Münchner Tafel ist definitiv einen Organisation, die viele dieser insgesamt 10 Yamas und Niyamas anwendet. Deswegen schien es uns, dass Münchner Tafel (etwas gutes für die Umgebung tun), in Kombination mit Yoga (etwas gutes für mich selbst tun) einfach Perfekt ist.

Yoga am Fasaneriesee - München: Ein Asana für das Gleichgewicht

Jeden Samstag wenn das Wetter es zulässt, kann jedes Person, egal wie alt, jung, Anfänger oder Fortgeschrittener, mitmachen und wenn man möchte, kann man spenden. Alle spenden gehen 100% an die Münchner Tafel. Für alle €78 die wir zusammen sammeln, kann Münchner Tafel eine Person für ein ganzes Jahr mit Lebensmitteln unterstützen. Im Moment haben wir €349,20 gesammelt, das heißt fast 4.5 Personen können schon von Münchner Tafel durch die Aparigraha der Gemeinschaft im Münchner Norden versorgt werden! Es ist uns wichtig zu sagen, dass dies nicht etwas ist wofür wir Anerkennung bekommen sollten, dies ist etwas das wir alle zusammen tun. Wir tun was Gutes für uns selbst und wir tun was Gutes für unsere Umgebung. Mehr Yogi geht es kaum!

Die Enten besuchen regelmäßig unsere Yogastunden am Fasaneriesee

Wir hoffen viele auf den Matten am Fasaneriesee (gegenüber vom Spielplatz) begrüßen zu dürfen! Man braucht nur bequeme Klamotten, eine Yogamatte, ein Handtuch oder etwas ähnliches, und vielleicht etwas zu trinken. Die Asanas, Atemübungen, die Frösche, Enten und See machen die Rest. Jeden Samstag von 10:00-11:00 sind wir am Start! Nur am 03.08 sind wir einmal nicht da wegen ein Kampfsport Camp!

Namasté,

Euer TLA

Savasana beim Yoga am Fasaneriesee München